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Alles über Cannabis – Herkunft, Sorten und Nutzen
Cannabis ist eine der ältesten Nutzpflanzen der Welt und wird seit Jahrtausenden für unterschiedlichste Zwecke genutzt. Die Hanfpflanze gehört zur Familie der Cannabaceae und zeichnet sich durch ihre Robustheit sowie ihre zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten aus. Ob als Rohstoff für Textilien, zur Herstellung von Ölen oder für den Einsatz in Wellness- und Gesundheitsprodukten – die Pflanze erlebt heute ein starkes Comeback.
Die drei Hauptsorten: Sativa, Indica und Ruderalis
Grundsätzlich wird Cannabis in drei Hauptarten unterteilt: Sativa, Indica und Ruderalis. Jede dieser Sorten hat spezifische Eigenschaften, die sie für unterschiedliche Anwendungen interessant machen.
Sativa-Sorten sind bekannt für ihre belebende Wirkung und werden oft mit gesteigerter Kreativität, erhöhter Konzentration und einem energetischen Gefühl in Verbindung gebracht. Aufgrund dieser Eigenschaften sind sie besonders beliebt für den Gebrauch tagsüber.
Indica-Varianten hingegen werden eher mit Entspannung und Stressabbau assoziiert. Sie können helfen, zur Ruhe zu kommen, was sie zur bevorzugten Wahl für den Abend macht. Viele schätzen Indica für ihre tiefenentspannenden Effekte.
Ruderalis ist die robusteste der drei Sorten und zeichnet sich durch ihre Fähigkeit zur automatischen Blüte aus. Im Gegensatz zu Sativa und Indica, die auf Lichtzyklen reagieren, beginnt Ruderalis unabhängig davon zu blühen. Dadurch ist sie besonders widerstandsfähig und in vielen Klimazonen anpassungsfähig.

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Wie Cannabis im Körper wirkt – Einblick in das Endocannabinoid-System
Cannabis entfaltet seine Wirkung über das Endocannabinoid-System (ECS), das essenzielle Funktionen wie Stimmung, Schlaf, Appetit und Entspannung reguliert. Zwei Hauptrezeptoren sind dabei entscheidend:
CB1-Rezeptoren im Gehirn und Rückenmark beeinflussen Emotionen, Wahrnehmung und Bewegung.
CB2-Rezeptoren befinden sich im Immunsystem und sind an entzündungshemmenden Prozessen beteiligt.
Wichtige Inhaltsstoffe und ihre Wirkung
Cannabis enthält bioaktive Verbindungen, die mit dem ECS interagieren:
CBD (Cannabidiol) ist nicht psychoaktiv und wird für seine entspannenden Eigenschaften geschätzt.
HHC (Hexahydrocannabinol) zeigt eine milde, aber spürbare Wirkung und wird als Alternative zu stärkeren Substanzen betrachtet.
10-OH-HHC, ein HHC-Metabolit, wird aktuell auf seine gezielte Wirkung erforscht.
Zukunft der Cannabisforschung
Mit wachsendem Interesse an pflanzlichen Wirkstoffen rückt Cannabis zunehmend in den Fokus der Wissenschaft und Medizin. Besonders neue Cannabinoide wie HHC und 10-OH-HHC werden intensiv untersucht, um ihr Potenzial weiter zu erschließen.
